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Postulat SP-Fraktion (Erstunterzeichner
Markus Schneider):
Auswahl der Anbieter bei städtischen
Beschaffungen im freihändigen Verfahren und im Einladungsverfahren
- wer sich in der Lehrlingsausbildung engagiert, soll belohnt
werden!
Text:
Das Stadtpräsidium wird eingeladen, alle städtischen
Verwaltungsstellen anzuweisen, bei Beschaffungen im freihändigen
Verfahren und im Einladungsverfahren nach Möglichkeit
bevorzugt Anbieter zum Angebot einzuladen, die sich in der
Lehrlingsausbildung engagieren.
Begründung:
Die Berufsbildung ist eine Verbundaufgabe von Wirtschaft und
Staat. Beide Partner sollten ein hohes Interesse daran haben,
dass die Berufsbildung ihren Stellenwert behält. Neben
der Verantwortung für die schulische Berufsbildung kann
die öffentliche Hand Anreize schaffen, damit sich Betriebe
weiterhin in der betrieblichen Berufsbildung engagieren. Ein
solcher Anreiz kann geschaffen werden, indem Betriebe, die
sich in der Ausbildung von Lehrlingen engagieren, im öffentlichen
Beschaffungswesen belohnt werden. Ein Grossteil der städtischen
Beschaffungen wird freihändig oder zumindest im Einladungsverfahren
vergeben. Bereits bei der Einladung zu einem Angebot werden
bei diesen beiden Verfahrenstypen wichtige Weichenstellungen
vorgenommen. Diese sollen nach Möglichkeit vermehrt zu
Gunsten jener Betriebe gefällt werden, die sich in der
Lehrlingsausbildung engagieren. Die Sensibilität der
städtischen Verwaltungsstellen ist in dieser Beziehung
zu schärfen.
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