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Die SP Stadt Solothurn
macht Politik für die
ganze Bevölkerung.

Für alle statt für wenige!

Vorstösse Legislatur 2017 - 2021

Postulat: Gleichbehandlung des städtischen Personals

Das Stadtpräsidium wird eingeladen, die nötigen Änderungen (u.a. der städtischen Dienst- und Gehaltsordnung DGO) in die Wege zu leiten, damit alle bei der Stadt an- gestellten Personen (ohne Volksschullehrpersonen) in den folgenden Punkten von den gleichen Leistungen profitieren können wie das hauptamtlich angestellte städti- schen Personal:

  • Mutterschafsurlaub
  • überobligatorische Familienzulagen
  • Lohnfortzahlung bei Krankheit und Unfall

Falls im Rahmen der Ausarbeitung des Vorschlages weitere Ungleichheiten auffallen sollten, sind für deren Beseitigung Variantenvorschläge zu unterbreiten.

Begründung
Wir finden es stossend, dass zwei Mütter, welche bei derselben Arbeitgeberin ange- stellt sind, heute einen unterschiedlich langen Mutterschaftsurlaub zugute haben. Die nebenamtlich angestellte darf 14 Wochen bei ihrem Kind bleiben, die hauptamtlich angestellte 16 Wochen. Ungleichbehandlungen existieren ebenfalls bei den überobli- gatorischen Familienzulagen und der Lohnfortzahlung bei Krankheit oder Unfall. Es ist Zeit, in diesen Punkten alle städtischen Angestellten gleich zu behandeln.
Fast die Hälfte der städtischen Angestellten arbeiten im Nebenamt. Dies ist eine stattliche Anzahl Personen, welche schlechtere Arbeitsbedingungen hat. Bezeich- nenderweise betrifft dies vor allem Frauen - von 282 nebenamtlich Angestellten sind 207 Frauen. Überdies um Frauen, die keine hohen Löhne haben und bei denen die geforderten besseren Leistungen eine spürbare Auswirkung haben.
Die Arbeitsbedingungen der Volksschullehrpersonen der städtischen Schulen sind nicht betroffen, da sie durch einen GAV geregelt werden.

Vorstoss als PDF


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